KI in der Agentur: aus Projektwissen wird wieder Arbeitszeit.
Agenturen, IT-Dienstleister und Büros nutzen KI-Werkzeuge meist schon – aber unkoordiniert, ohne Regeln und ohne dass jemand misst, was sie bringen. Der größte Hebel liegt deshalb selten im nächsten Werkzeug, sondern darin, Projektwissen auffindbar zu machen, Angebote und Briefings aus vorhandenen Bausteinen zu erzeugen und verbindlich festzulegen, was womit bearbeitet werden darf.
Jede Person im Team hat eigene Werkzeuge und eigene Prompts; niemand weiß, was mit Kundendaten passiert.
Angebote und Briefings werden aus alten Dateien zusammenkopiert, weil die Bausteine nirgends gesammelt sind.
Was im letzten Projekt entschieden wurde, steht in einem Protokoll, das niemand mehr findet.
Keine dieser Aufgaben braucht ein neues System. Sie brauchen einen Arbeitsschritt, der vorbereitet wird, und einen Menschen, der freigibt.
Was sich hier zuerst rechnet
Die Messwerte sind gekennzeichnete Beispiele aus vergleichbaren Aufgabenstellungen – keine Kundenzahlen. In Ihrem Projekt wird an Ihren echten Fällen gemessen, bevor entschieden wird.
Angebote und Briefings aus Bausteinen
Jedes Angebot beginnt mit der Suche nach dem letzten ähnlichen Angebot. Leistungsbeschreibungen werden kopiert und dabei ungenau.
Aus Ihren bisherigen Angeboten, Leistungsbausteinen und Sätzen entsteht ein Entwurf mit Umfang, Annahmen und Abgrenzung – der Rest ist Redaktion.
KI-Werkzeuge werden benutzt, aber niemand hat festgelegt, mit welchen Daten – und Kundinnen und Kunden fragen inzwischen danach.
Workshop mit den eigenen Fällen, einseitige Nutzungsrichtlinie, Schulungsnachweis-Paket für das Verzeichnis nach Art. 4 EU AI Act. Für Entwicklungsteams gibt es die technische Variante.
Einarbeitung neue PersonBeispiel
240 min
90 min· gemessen an 20 Fällen
Einarbeitung neue Person: vorher 240 min, nachher 90 min, gemessen an 20 Fällen
ModellwahlIm Workshop wird pro Datenart festgelegt, welches Werkzeug erlaubt ist – schriftlich und überprüfbar.
Was ich hier nicht macheKeine unkontrollierte Veröffentlichung von KI-Texten und keine Werkzeuge, die Kundendaten zum Training weitergeben. Was erlaubt ist, steht vorher schriftlich fest.
Welcher Einstieg passt in Ihrem Betrieb?
Drei Angaben, ein Vorschlag: der kleinste Schritt, der bei Ihnen etwas ändert – mit Preis, Ablauf und Förderhinweis. Die Auswahl landet als Text in der Anfrage, damit wir im Erstgespräch nicht bei null anfangen.
Ohne JavaScript zeigt diese Tabelle den typischen Einstieg je Branche (angenommen: Betrieb mit 2–9 Mitarbeitenden). Alle Preise netto, zzgl. 20 % USt.
Branche
Wo es drückt
Typischer Einstieg
Preis
Hotellerie und Gastronomie
Anfragen und E-Mails fressen Zeit
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Belege und Dokumente werden abgetippt
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Wissen ist verstreut und schwer auffindbar
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Steuerberatung, Kanzlei und Buchhaltung
Belege und Dokumente werden abgetippt
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Anfragen und E-Mails fressen Zeit
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Wissen ist verstreut und schwer auffindbar
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Das Team soll KI sicher nutzen können
Inhouse-Workshop Halbtag
1 690 €
Handwerk und Bau
Angebote und Berichte dauern zu lang
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Belege und Dokumente werden abgetippt
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Texte und Entwürfe brauchen zu lange
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Agentur, IT und Dienstleistung
Angebote und Berichte dauern zu lang
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Wissen ist verstreut und schwer auffindbar
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Das Team soll KI sicher nutzen können
Inhouse-Workshop Halbtag
1 690 €
Texte und Entwürfe brauchen zu lange
KI-Sprechstunde
175 € / h
Angaben ohne Gewähr, Stand 22.08.2026. Maßgeblich sind die Förderrichtlinien der jeweiligen Stelle.
Anleitung
Wissensassistent fürs Team: Anleitung für den ersten Prototyp
Schritt für Schritt zum ersten Testlauf – mit Testset, Erfolgskriterien und der Frage, wann sich der Aufwand lohnt. Zum Selbermachen gedacht.
Für Betriebe in Salzburg und Oberösterreich gibt es Landesförderungen für KI-Projekte. Gefördert wird in der Regel ein Gesamtkonzept aus Kompetenz, Prozessen und Werkzeugen – nicht der einzelne Werkzeugkauf. Was in Ihrem Fall realistisch ist, rechnet der Förderrechner vor, vorbehaltlich Prüfung durch die Förderstelle.
Remote in ganz Österreich, vor Ort in Salzburg und im angrenzenden Oberösterreich.
Workshops und Potenzialchecks finden bei Ihnen im Betrieb statt, Sprints laufen zum größeren Teil remote – mit festen Terminen für Abstimmung und Übergabe.
Für Projekte unter Geheimhaltungsvereinbarung gilt lokal betriebene Verarbeitung oder Pseudonymisierung vor der Verarbeitung. Welche Daten mit welchem Werkzeug bearbeitet werden dürfen, halten wir in der Nutzungsrichtlinie fest – schriftlich, damit es im Kundengespräch belegbar ist.
Müssen wir KI-Texte kennzeichnen?
Für die eigene Kommunikation ist Kennzeichnung eine Frage von Transparenz und Kundenvereinbarung; verpflichtend ist sie nur in bestimmten Fällen, etwa bei synthetischen Medieninhalten. Im Workshop legen wir fest, wo Sie kennzeichnen und wo KI gar nicht zum Einsatz kommt. Das ist keine Rechtsberatung.
Lohnt sich der Developer-Workshop für ein kleines Team?
Wenn Sie selbst entwickeln und LLMs in eigene Produkte einbauen wollen: ja. Der Tag deckt Architektur, Evaluation, Kostenkontrolle und Sicherheit ab – also genau die Punkte, an denen Prototypen später scheitern. Wenn Sie KI nur anwenden wollen, ist der normale Workshop der bessere Weg.
Klären wir in 30 Minuten, welcher Schritt in Ihrem Betrieb zuerst etwas bringt.