KI im Handwerksbetrieb: weniger Büro, mehr Baustelle.
Im Handwerk entsteht der größte Zeitverlust nicht auf der Baustelle, sondern danach: Angebote schreiben, Lieferscheine erfassen, Berichte tippen. Genau diese drei Aufgaben lassen sich mit Standardwerkzeugen so weit vorbereiten, dass nur noch geprüft und freigegeben wird. Der Einstieg dauert typischerweise bis zu drei Tage und läuft mit den Vorlagen, die Sie ohnehin verwenden.
Angebote entstehen abends: Aufmaß aus dem Notizblock, Preise aus der Liste, Text aus dem letzten ähnlichen Angebot.
Lieferscheine sammeln sich im Auto und werden am Monatsende abgetippt.
Berichte und Bautagebuch werden aufgeschoben, weil Tippen nach acht Stunden Baustelle niemand will.
Keine dieser Aufgaben braucht ein neues System. Sie brauchen einen Arbeitsschritt, der vorbereitet wird, und einen Menschen, der freigibt.
Was sich hier zuerst rechnet
Die Messwerte sind gekennzeichnete Beispiele aus vergleichbaren Aufgabenstellungen – keine Kundenzahlen. In Ihrem Projekt wird an Ihren echten Fällen gemessen, bevor entschieden wird.
Angebotsentwürfe aus Aufmaß und Vorlage
Jedes Angebot wird faktisch neu geschrieben, obwohl 80 Prozent der Positionen aus früheren Angeboten stammen. Die Antwortzeit entscheidet oft über den Auftrag.
Aus Stichworten, Aufmaß und Ihrer Preisliste entsteht ein vollständiger Angebotsentwurf mit Positionen und Text. Sie prüfen, korrigieren, senden.
Was auf der Baustelle passiert ist, weiß am Abend niemand mehr genau. Dokumentation fehlt genau dann, wenn es um Nachträge oder Gewährleistung geht.
Sie sprechen zwei Minuten auf, daraus entsteht ein strukturierter Eintrag mit Datum, Gewerk, Beteiligten und offenen Punkten – zur Kontrolle und Freigabe.
Was ich hier nicht macheKeine automatische Kalkulation ohne Prüfung und keine verbindlichen Preise aus dem Modell. Kalkuliert wird weiterhin im Betrieb – die KI schreibt, Sie rechnen.
Welcher Einstieg passt in Ihrem Betrieb?
Drei Angaben, ein Vorschlag: der kleinste Schritt, der bei Ihnen etwas ändert – mit Preis, Ablauf und Förderhinweis. Die Auswahl landet als Text in der Anfrage, damit wir im Erstgespräch nicht bei null anfangen.
Ohne JavaScript zeigt diese Tabelle den typischen Einstieg je Branche (angenommen: Betrieb mit 2–9 Mitarbeitenden). Alle Preise netto, zzgl. 20 % USt.
Branche
Wo es drückt
Typischer Einstieg
Preis
Hotellerie und Gastronomie
Anfragen und E-Mails fressen Zeit
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Belege und Dokumente werden abgetippt
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Wissen ist verstreut und schwer auffindbar
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Steuerberatung, Kanzlei und Buchhaltung
Belege und Dokumente werden abgetippt
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Anfragen und E-Mails fressen Zeit
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Wissen ist verstreut und schwer auffindbar
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Das Team soll KI sicher nutzen können
Inhouse-Workshop Halbtag
1 690 €
Handwerk und Bau
Angebote und Berichte dauern zu lang
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Belege und Dokumente werden abgetippt
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Texte und Entwürfe brauchen zu lange
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Agentur, IT und Dienstleistung
Angebote und Berichte dauern zu lang
Quick-Win-Automatisierung
2 900 €
Wissen ist verstreut und schwer auffindbar
Prototyp-Sprint S
6 900 €
Das Team soll KI sicher nutzen können
Inhouse-Workshop Halbtag
1 690 €
Texte und Entwürfe brauchen zu lange
KI-Sprechstunde
175 € / h
Angaben ohne Gewähr, Stand 22.08.2026. Maßgeblich sind die Förderrichtlinien der jeweiligen Stelle.
Anleitung
Angebote schneller schreiben: Anleitung für Handwerksbetriebe
Schritt für Schritt zum ersten Testlauf – mit Testset, Erfolgskriterien und der Frage, wann sich der Aufwand lohnt. Zum Selbermachen gedacht.
Beispiel: Belege auslesen für einen Handwerksbetrieb
Lieferscheine und Eingangsrechnungen kommen als PDF und Papier; die Übertragung in die Buchhaltungssoftware kostet jede Woche Stunden und produziert Tippfehler.
Für Betriebe in Salzburg und Oberösterreich gibt es Landesförderungen für KI-Projekte. Gefördert wird in der Regel ein Gesamtkonzept aus Kompetenz, Prozessen und Werkzeugen – nicht der einzelne Werkzeugkauf. Was in Ihrem Fall realistisch ist, rechnet der Förderrechner vor, vorbehaltlich Prüfung durch die Förderstelle.
Vor Ort in Stadt und Land Salzburg, Flachgau, Tennengau und im angrenzenden Oberösterreich.
Workshops und Potenzialchecks finden bei Ihnen im Betrieb statt, Sprints laufen zum größeren Teil remote – mit festen Terminen für Abstimmung und Übergabe.
In der Regel nicht. Der Angebotsentwurf entsteht aus Ihrer Vorlage und Ihrer Preisliste, der Lieferschein wird aus dem Foto ausgelesen, der Bericht aus der Sprachnotiz. Was Sie schon nutzen, bleibt im Einsatz.
Rechnet die KI unsere Preise aus?
Nein. Positionen und Texte werden vorbereitet, kalkuliert wird im Betrieb. Eine Maschine, die Preise erfindet, kostet mehr, als sie spart.
Funktioniert das auch unterwegs mit dem Handy?
Ja, genau dafür ist es gedacht: Foto vom Lieferschein, zwei Minuten Sprachnotiz nach Feierabend. Die Nacharbeit passiert im Hintergrund, die Freigabe machen Sie, wenn Sie Zeit haben.
Klären wir in 30 Minuten, welcher Schritt in Ihrem Betrieb zuerst etwas bringt.